Herkunft und Geschichte der Sibirischen Katze

Ursprünglich stammt die Sibirische Katze (Sibirskaja Koschka) aus Russland und der Ukraine. Dort gilt sie als Hauskatze, die wie unsere Hauskatze, auch draußen lebt und Mäuse fängt.
Wissenschaftliche Beweise für die genaue Genese fehlen, es kann nur vermutet werden.
Bis ins 19 Jhd. waren langhaarige Katzen in Westeuropa eine Seltenheit, sodass Forschern und Reisenden die Langhaarkatzen in Russland schon früh auffielen.
1871 organisierte Harrison Weir die erste Katzenaustellung im Londoner Kristallpalast, wo unter den Langhaar Exemplaren, auch welche Russischen Ursprungs zu finden waren.
Die Rassekatzenzucht stand noch ganz am Anfang und langhaarige Katzen waren noch sehr selten.
Demnach geriet die Russische Langhaarkatze in Vergessenheit.
Erst 1984 tauchten die ersten Langhaarigen Katzen in Mitteleuropa in der DDR wieder auf. Ein Bauarbeiter hatte sie im Handgepäck mitgebracht.
1986 wurde sie zum Ersten Mal ausgestellt. Am 1. Jänner 1987 wurde die Sibirische Waldkatze in der DDR offizielle und erstmals weltweit als eigene Rasse mit Standard zugewiesen.
Der Erste offiziell registrierte Wurf in Deutschland, wurde 1988 geboren.
Mit dem Züchterpaar Schultz, wurde 1989 der erste Wurf gezogen. Danach konnte sich die Zucht unter dem Namen Sibirische Waldkatze etablieren.
1987 begann in St. Petersburg die planmäßige Registrierung der Sibirskaja Koschka. Auf den Ersten Katzenausstellungen in Russland, fanden Exporte nach Westeuropa und der USA, durch Ausländische Richter statt.
1991 wurde der Zusatz Wald zu besserer Unterscheidung der Formulierung des Standards gestrichen.
1992 wurde die Sibirische Katze von der WCF offiziell als Rasse anerkannt.
FIFE schloss sich erst 1998 an.
Heute wird die Sibirische Katze in rund 35 Länder gezüchtet.